Dolomani Sonnenliege für 2 Personen mit Markise
Doppel-Hängematte mit Holzgestell und Sonnendach
Drehbare Doppelliege aus Lärchenholz
ELONEO Liegestuhl klappbar mit Polster
en.casa Schwebeliege mit Sonnendach
FIRBNUS Teak Sonnenliege klappbar (2er-Set)
Gartenliege Perth Aluminium rollbar Anthrazit/Hellgrau
Gepolsterte Sonnenliege Miami II Dunkelgrau
GIANTEX Gartenlounge Daybed mit Liegefunktion
Grand Patio Loungesessel mit Fußhocker & Beistelltisch
Greemotion Gartensofa Bahia Tobago Grau
Hartman Emma Loungebett Grau
Gartenliegen – einfach hinlegen, einfach draußen sein
Eine Gartenliege ist kein Stuhl, auf dem man sitzt. Sie ist der Ort, an dem man aufhört, etwas zu tun. Buch weglegen, Augen schließen, Sonne auf der Haut. Dafür braucht es die richtige Liegefläche, das richtige Material, die richtige Verstellbarkeit – und sonst nicht viel.
Auf einen Blick
- Welches Material?
Aluminium mit Textilene ist am pflegeleichtesten. Polyrattan ist optisch attraktiver und braucht keine extra Auflage. Holz ist das wärmste Material, aber pflegeintensiver. - Klappbar oder fest?
Klappbare Liegen lassen sich platzsparend verstauen – gut für Balkone oder saisonale Nutzung. Feste Modelle sind stabiler und oft komfortabler. - Wie groß?
Die Liegefläche sollte mindestens so lang sein wie die Körpergröße plus 10–15 cm. Breiten ab 65 cm sind komfortabler als schmalere Varianten.
Inhaltsverzeichnis
- Welche Art von Gartenliege passt zu mir?
- Materialien im Überblick
- Liegefläche, Verstellbarkeit und Komfort
- Klappbar, mit Rollen oder fest?
- Worauf beim Kauf achten?
- Passende Ergänzungen
- Häufige Fragen
Welche Art von Gartenliege passt zu mir?
Sonnenliege (klassisch)
Die klassische Form: flache Liegefläche, verstellbare Rückenlehne, festes Gestell. Gut für alle, die hauptsächlich liegen und gelegentlich aufsitzen. Meistens mit Rollen an einem Ende zum einfachen Umstellen. Breite Modelle ab 80 cm bieten deutlich mehr Komfort als schmalere Varianten.
Relaxliege
Ähnlich wie die Sonnenliege, aber oft mit mehr Verstellpositionen für Rückenlehne und zusätzlich verstellbarer Fußstütze. Für alle, die zwischen Lesen, Halbliegen und flachem Liegen wechseln wollen. Viele Relaxliegen haben eine ergonomisch geschwungene Form, die den Körper besser abstützt.
Klappliege / Bäderliege
Kompakt, leicht, schnell auf- und abgebaut. Sie lässt sich flach zusammenklappen und an der Wand lehnen oder im Schrank verstauen. Ideal für Balkone, kleinere Terrassen oder alle, die die Liege nach der Saison verstauen wollen. Belastbarkeit und Komfort sind bei günstigen Klappliegen oft eingeschränkt – auf Gelenk- und Scharnierstabilität achten.
Doppelliege (XXL)
Zwei Liegeplätze nebeneinander auf einer gemeinsamen Liegefläche, oft mit Klapptisch in der Mitte. Für Paare, die gemeinsam in der Sonne liegen wollen. Breite meist 100–120 cm, Länge bis 220 cm. Braucht entsprechend Platz – für kleine Balkone nicht geeignet.
Loungebett / Daybed
Mehr Sofa als Liege – breite Liegefläche mit seitlichen Wänden oder Rücken, oft mit Dach. Näher an einem Outdoor-Bett als an einer klassischen Gartenliege. Für alle, die draußen wirklich entspannen wollen, ohne auf Komfort zu verzichten.
Schaukelliege
Ähnlich wie eine Gartenliege, aber mit Schaukelfunktion. Ergonomisch geschwungene Form, kein verstellbares Gestell – die Form selbst bestimmt die Liegeposition. Braucht mehr Platz als eine klassische Sonnenliege, bietet dafür einen besonderen Komfort.
Materialien im Überblick
Aluminium mit Textilene / Mesh
Die pflegeleichteste Kombination. Aluminium ist rostfrei, leicht und witterungsbeständig. Die Liegefläche aus Textilene oder Mesh-Gewebe ist luftdurchlässig, trocknet schnell nach Regen und passt sich dem Körper an – oft braucht es keine extra Auflage. Wer auf dem Balkon liegt oder die Liege häufig umstellt, profitiert vom geringen Gewicht.
Reinigung: Feuchtes Tuch oder abspülen. Gestell abwischen.
Polyrattan
UV-beständig, wasserabweisend, formstabil. Polyrattan sieht optisch hochwertiger aus als Textilene und bietet auch ohne Auflage eine angenehme Liegefläche. Das Gestell besteht in der Regel aus Aluminium oder Stahl. Belastbarkeit oft höher als bei reinen Klappstuhlvarianten. Etwas schwerer als reine Aluminium-Textilene-Modelle.
Reinigung: Lauwarmem Wasser und weichem Tuch. Bei Geflecht-Zwischenräumen weiche Bürste.
Holz (Teak, Akazie, Eukalyptus)
Das natürlichste und wärmste Material. Harthölzer sind wetterfest, entwickeln mit der Zeit eine silbergraue Patina und sind sehr belastbar. Holzliegen sind schwerer als Aluminium- oder Polyrattan-Modelle – Rollen sind hier besonders sinnvoll. Einmal im Jahr einölen erhält die Originalfarbe. FSC-Zertifizierung auf nachhaltige Herkunft prüfen.
Reinigung: Feuchtes Tuch. Einmal jährlich Holzpflegeöl auftragen.
Stahl (pulverbeschichtet)
Schwerer als Aluminium, standfester bei Wind. Pulverbeschichtung schützt vor Korrosion – Kratzer zeitnah mit Rostschutzspray behandeln. Oft als Gestell unter Polyrattan oder Textilene-Liegeflächen. Für Gartenliegen, die dauerhaft an einem Platz stehen.
Reinigung: Feuchtes Tuch, gut trocknen lassen.
Kunststoff
Günstig, leicht, UV-beständig. Klappliegen aus Kunststoff sind die platzsparendste und preiswerteste Option. Qualitätsunterschiede sind erheblich – auf Materialstärke und stabile Scharniere achten. Einfacher Kunststoff wird bei dauerhafter UV-Belastung spröder.
Liegefläche, Verstellbarkeit und Komfort
Länge: Die Liegefläche sollte mindestens der Körpergröße plus 10–15 cm entsprechen. Für Personen über 180 cm Modelle ab 200–210 cm Liegefläche wählen. Günstige Klappliegen kommen oft nur auf 185–190 cm.
Breite: Unter 60 cm ist eng. Ab 65–70 cm liegt man komfortabel. Doppelliegen bieten 100–120 cm Breite.
Rückenlehne: Eine verstellbare Rückenlehne ist Standard – 3 bis 6 Positionen von aufrecht bis flach. Die beste Option ist eine stufenlose Verstellung oder eine hohe Anzahl an Positionen. Wer häufig zwischen Lesen und Liegen wechselt, braucht mindestens 5 Stufen.
Fußteil: Manche Modelle haben ein zusätzlich verstellbares Fußteil, das die Beine hochlegt – gut bei Rückenproblemen oder für längeres Liegen.
Auflage: Textilene- und Polyrattan-Liegeflächen funktionieren oft ohne extra Auflage. Bei Holz- und Metallliegeflächen mit Latten ist eine Auflage für längeres Liegen empfehlenswert – Dicke ab 5 cm, wetterfester Bezug, abnehmbar und waschbar.
Klappbar, mit Rollen oder fest?
Klappbare Liegen sind platzsparend und leicht transportierbar. Nach der Saison flach einräumen. Auf hochwertige Scharniere und Gelenke achten – das ist die häufigste Schwachstelle bei günstigen Modellen.
Rollen erleichtern das Umstellen erheblich, besonders bei schwereren Holzmodellen. Bei den meisten Liegen sitzen die Rollen an einem Ende; die andere Seite wird angehoben und gerollt.
Feste Liegen stehen stabiler, sind meist belastbarer und haben oft eine hochwertigere Liegefläche. Gut für alle, die die Liege dauerhaft draußen lassen und nicht häufig umstellen.
Worauf beim Kauf achten?
Belastbarkeit: Die meisten Gartenliegen sind für 110–150 kg ausgelegt. Modelle aus Polyrattan oder Holz sind oft höher belastbar (bis 200 kg). Die Herstellerangabe immer prüfen – besonders bei Klappliegen.
Gestellstärke: Aluminiumprofile ab 2 mm Wandstärke stehen stabiler. Bei Polyrattan-Liegen auf die Flechtdichte achten – zu weitmaschiges Geflecht gibt nach.
Scharnierqualität: Klappmechanismen und Verstellscharniere sind die kritischsten Teile. Hochwertige Modelle haben Metallscharniere, günstige oft Kunststoffgelenke, die schneller brechen.
Kopfkissen: Viele Liegen liefern ein Nackenkissen mit – praktisch, aber nicht selbstverständlich. Separat erhältlich.
Sonnendach: Manche Liegen haben ein integriertes oder ausklappbares Sonnendach, das das Gesicht beschattet. Gut für Menschen, die empfindlich auf direkte Sonne reagieren.
Passende Ergänzungen
Ein Beistelltisch neben der Liege – für Glas, Sonnencreme und Buch – ist die sinnvollste Ergänzung. Ein Sonnenschirm mit Bodenständer schützt bei starker Mittagssonne, wenn kein eigenes Dach vorhanden ist. Auflagen und Nackenkissen erhöhen den Komfort auf harten Liegeflächen. Eine Aufbewahrungsbox für Polster direkt neben der Liege spart täglich Wege. Eine Schutzhülle schützt die Liege bei Regen und über Winter.
Wer zwei Liegen kombiniert, ergänzt ideal mit einem schmalen Beistelltisch zwischen beiden – viele Anbieter haben dazu passende Sets.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Sonnenliege, Relaxliege und Gartenliege?
Die Begriffe werden oft synonym verwendet. Sonnenliege betont die Nutzung zum Sonnenbaden (flache Liegefläche, verstellbare Rückenlehne). Relaxliege hat oft mehr Verstellpositionen und eine ergonomischere Form. Gartenliege ist der Oberbegriff für alle Modelle.
Welche Gartenliege ist am pflegeleichtesten?
Aluminium mit Textilene oder Mesh – abwischen reicht. Polyrattan folgt dicht dahinter. Holz ist am pflegeintensivsten, braucht aber nur einmal jährlich Öl.
Welche Länge brauche ich?
Körpergröße plus 10–15 cm. Für Personen bis 175 cm reichen 190 cm Liegefläche. Ab 180 cm Körpergröße empfehlen sich Modelle ab 200 cm.
Kann eine Gartenliege ganzjährig draußen stehen?
Aluminium, Polyrattan und Teak können draußen bleiben. Auflagen und Kissen trocken einlagern. Klappliegen aus Kunststoff werden durch Frost mit der Zeit spröder – lieber einräumen. Eine Schutzhülle verlängert die Lebensdauer aller Modelle.
Ab welchem Preis bekomme ich eine gute Gartenliege?
Einfache Klappliegen gibt es ab ca. 40–80 €. Solide Modelle aus Aluminium/Textilene oder Polyrattan liegen zwischen 100 und 250 €. Hochwertige Holzliegen oder Loungebetten starten ab ca. 200 € und können 500 € und mehr kosten.
Brauche ich eine Auflage?
Bei Textilene- und Polyrattan-Liegeflächen meist nicht – die Fläche ist angenehm für direkte Nutzung. Bei Holzliegen mit Leinenrost oder Metallliegen mit Latten ist eine Auflage ab 5 cm Dicke für längeres Liegen empfehlenswert.












