Alcamo Sitzgruppe Akazienholz Taupe
Aluminium Lounge-Set Grau 4-teilig
Bambus Garten-Lounge-Set 9-teilig Taupe
Beliani Gartenlounge Borello 5-Sitzer Weiß & Beige
Beliani Gartenlounge Sano II PE-Rattan Weiß & Sandbeige
Beliani Gartenset Minori Naturfarben & Schwarz
Beliani Gartenset Salerno Dunkelgrau
Beliani Lounge-Set Aluminium Grau
Beliani Lounge-Set Rima III Grau/Beige
Beliani Lounge-Set Roma Polyrattan Weiß-Grau
Beliani Rattan Lounge-Set Varallo Cremeweiß
Beliani Ravello Lounge-Set Polyrattan Beige
Loungesets – das Wohnzimmer im Freien
Ein Loungemöbel ist kein Stuhl, auf dem man kurz sitzt. Es ist der Ort, an dem man bleibt – nach dem Essen, am späten Nachmittag, bis es dunkel wird. Dicke Polster, niedrige Sitzhöhe, breite Sitzfläche: Das ist eine andere Qualität des Draußen-Seins als bei einem Bistrotisch oder einer Essgruppe. Wer einmal auf einem Loungeset gesessen hat, versteht den Unterschied.
Auf einen Blick
- Welche Größe für wie viele Personen?
Ein 3-teiliges Set reicht für 3–4 Personen und braucht ca. 8–10 m². Eine Ecklounge für 5–7 Personen braucht 12–15 m². - Polyrattan oder Aluminium?
Polyrattan ist das beliebteste Material – UV-beständig, wasserabweisend, pflegeleicht. Aluminiumgestelle mit Polyester- oder Rope-Bezug sind die modernere, leichtere Alternative. - Modular oder fest?
Modulare Sets lassen sich frei umstellen und je nach Anlass neu konfigurieren – ideal für alle, die flexibel bleiben wollen.
Inhaltsverzeichnis
- Loungeset oder Essgruppe – was ist der Unterschied?
- Welche Art von Loungeset passt zu mir?
- Materialien im Überblick
- Platzbedarf konkret
- Polster, Bezüge und Komfort
- Worauf beim Kauf achten?
- Passende Ergänzungen
- Häufige Fragen
Loungeset oder Essgruppe – was ist der Unterschied?
Der entscheidende Unterschied liegt in der Sitzhöhe und der Haltung. Eine Essgruppe hat Stühle und Tisch in Esshöhe (72–76 cm) – man sitzt aufrecht und isst. Ein Loungeset hat eine Sitzhöhe von ca. 35–45 cm, tiefe Sitzflächen und weiche Polster – man lehnt sich zurück und entspannt.
Wer draußen vorwiegend isst, braucht eine Essgruppe oder Dining-Lounge. Wer draußen vorwiegend sitzt, redet, liest oder die Sonne genießt, ist mit einem Loungeset besser bedient. Viele kombinieren beides: eine Essgruppe für den Mahlzeitenbereich, ein Loungeset für die Entspannungsecke.
Welche Art von Loungeset passt zu mir?
Sofa-Sessel-Set (klassisches Loungeset)
Das klassischste Format: ein Zwei- oder Dreisitzer-Sofa plus ein oder zwei Sessel, dazu ein Couchtisch. Gut auf mittelgroßen Terrassen und Gärten, frei aufstellbar, flexibel umzustellen. Wer häufig die Konfiguration wechseln will, wählt einzeln verschiebbare Elemente statt eines fest verbundenen Sets.
Ecklounge
Die Ecklounge nutzt eine Ecke optimal aus. Mit einem L- oder U-förmigen Sofa bietet sie auf vergleichsweise wenig Grundfläche viele Sitzplätze und schafft ein abgeschlossenes Raumgefühl. Besonders gut für Terrassen mit einer Hauswand oder Hecke als Rücken. Die meisten Ecklounges sind modular aufgebaut: Eckelement, Mittelelemente und Abschlusselemente lassen sich frei kombinieren.
Kleines Loungeset für den Balkon
Zwei Loungesessel mit Tisch oder ein kompaktes 3-teiliges Set (kleines Sofa, zwei Hocker). Hocker sind flexibler als feste Sessel – sie dienen als Fußablage, als Sitzplatz für Gäste oder als Beistelltisch. Wichtig: Gewicht und Maße prüfen, damit das Set sich noch gut umstellen lässt.
Dining-Lounge
Tisch in Esshöhe kombiniert mit Loungesseln statt klassischer Stühle. Bequemer als eine reine Essgruppe, funktionaler als eine reine Lounge. Ideal für alle, die draußen essen und danach sitzen bleiben wollen, ohne den Platz zu wechseln.
Loungeset mit Liegefunktion
Manche Sets lassen sich zu einer großen Liegefläche umbauen: Hocker ohne Armlehnen werden vor das Sofa gestellt, der Tisch auf Liegehöhe verstellt oder weggeklappt. Wer gerne ein Nickerchen draußen macht oder intensiv die Sonne genießt, findet hier eine sinnvolle Kombination.
Materialien im Überblick
Polyrattan
Das meistgewählte Material für Loungesets. Polyrattan aus UV-stabilisiertem Polyethylen ist wasserabweisend, frost- und formstabil. Es bleicht kaum aus, verwittert nicht und lässt sich einfach abwischen. In Kombination mit einem Aluminiumgestell ist es leicht, standfest und ganzjährig draußen einsetzbar. Qualitativ gibt es erhebliche Unterschiede: hochwertiges Polyrattan hat eine gleichmäßige Flechtdichte und bleibt auch nach Jahren formstabil; günstigere Varianten können bei intensiver Sonneneinstrahlung brüchiger werden.
Reinigung: Lauwarmem Wasser und weichem Tuch. Bei Geflecht-Zwischenräumen weiche Bürste verwenden. Kein Hochdruckreiniger.
Aluminium mit Polyester- oder Rope-Bezug
Leicht, rostfrei, modern. Pulverbeschichtete Aluminiumgestelle sind UV-beständig und farbstabil. Die Sitz- und Rückenflächen werden aus wetterfestem Polyestergeflecht (Textilene), Rope-Geflecht aus Kunststofffasern oder Olefin-Gewebe gefertigt. Rope-Geflecht ist besonders atmungsaktiv und trocknet schnell – ideal für warme Sommer.
Reinigung: Feuchtes Tuch für Gestell, abwischen oder abspülen für Geflecht.
Teak & Akazie
Holz in der Lounge – wärmer, natürlicher, mit mehr Charakter als jedes andere Material. Harthölzer wie Teak und Akazie sind von Natur aus wetterfest. Einmal im Jahr einölen erhält die Farbe; wer die silbergraue Patina mag, lässt es stehen. Besonders beliebt als Gestell in Kombination mit wetterfesten Polstern.
Reinigung: Feuchtes Tuch. Jährlich Holzpflegeöl oder Lasur auftragen.
Edelstahl
Robuster als Aluminium, schwerer, sehr standfest. Besonders für Sets geeignet, die dauerhaft an einem Platz stehen und nicht häufig umgestellt werden. In Kombination mit Rope oder Polyrattan optisch sehr hochwertig.
Reinigung: Feuchtes Tuch, gut trocknen lassen.
Platzbedarf konkret
Loungeset-Größen variieren stark – die folgenden Werte sind Richtwerte für die Planung:
- 2–3 Personen (Balkon-Set): ca. 4–6 m² – kleines Sofa plus Hocker oder zwei Sessel plus Tisch
- 4 Personen (3-teiliges Set): ca. 8–10 m² – Sofa, zwei Sessel, Couchtisch
- 5–6 Personen (Ecklounge): ca. 12–15 m² – L-Form plus Tisch
- 7+ Personen (große Ecklounge / U-Form): ab ca. 18–20 m²
Wichtig: Mindestens 50 cm freier Raum um das Set lassen, damit man bequem vorbeikommt. Der Couchtisch sollte mittig erreichbar sein – zu weit weg ist unbequem, zu nah einengend.
Polster, Bezüge und Komfort
Der Komfort eines Loungesets steht und fällt mit den Polstern. Worauf es ankommt:
Raumgewicht der Schaumfüllung: Je höher das Raumgewicht (angegeben in kg/m³), desto langsamer drückt sich das Polster platt. Werte ab 30 kg/m³ gelten als solide. Günstige Polster verlieren schnell ihre Form.
Bezugsmaterial: Outdoor-Bezüge müssen wasserabweisend und UV-beständig sein. Olefin (Polypropylen) und Polyacryl sind besonders wetterfest und farbstabil. Reißverschlüsse an den Bezügen ermöglichen das Waschen bei 30°.
Abnehmbarkeit: Abnehmbare Bezüge sind im Alltag ein großer Vorteil – leicht zu waschen, leicht zu ersetzen.
Quick-Dry-Technologie: Manche Hersteller verwenden Polstermaterialien, die nach Regen schnell wieder trocknen – sinnvoll für alle, die die Kissen draußen lassen.
Worauf beim Kauf achten?
Gestellstärke: Aluminiumprofile ab 2–2,5 mm Wandstärke sind stabiler als dünnere Ausführungen.
Modularität: Sets aus einzeln kombinierbaren Elementen sind flexibler als fest verbundene Konfigurationen. Wer heute ein 4-Personen-Set kauft, kann später ein Mittelelement ergänzen.
Kissenbox: Manche Loungesets haben einen Tisch mit integriertem Stauraum für Kissen – sinnvoll, wenn kein separater Lagerplatz vorhanden ist.
Erweiterbarkeit: Lässt sich das Set durch einzelne Elemente aus derselben Serie ergänzen? Das lohnt sich zu prüfen, bevor man kauft.
Verstellbare Rückenlehnen: Bei Sesseln und manchen Sofas lassen sich Rückenlehnen in mehreren Stufen von aufrecht bis flach einstellen – gut für alle, die das Set auch zum Entspannen oder Dösen nutzen.
Passende Ergänzungen
Ein Outdoor-Teppich unter dem Loungeset definiert den Bereich, macht ihn wohnlicher und sorgt dafür, dass die Möbel nicht auf der nackten Pflaster- oder Holzdecksfläche stehen. Schutzhüllen verlängern die Lebensdauer von Gestell und Polstern – wichtig besonders über Winter. Eine Auflagenbox bietet Stauraum für Kissen und Polster, wenn das Wetter schlechter wird. Windlichter, Outdoor-LED-Strips oder eine Hängelampe schaffen abends eine andere Atmosphäre. Ein Sonnenschirm mit Bodenständer oder Wandbefestigung schützt an heißen Tagen ohne Stellfläche zu kosten. Wer das Set häufig nutzt, ergänzt mit einem Serviertablett oder einem kleinen Rollwagen für Getränke.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen einem Loungeset und einer Essgruppe?
Ein Loungeset hat niedrige Sitzhöhen (35–45 cm), dicke Polster und ist zum Entspannen gemacht – nicht zum Essen. Eine Essgruppe hat Stühle und Tisch in Esshöhe (72–76 cm). Eine Dining-Lounge verbindet beides: Esshöhe mit Lounge-Komfort.
Kann ein Loungeset ganzjährig draußen bleiben?
Gestell aus Aluminium oder Polyrattan kann draußen bleiben. Polster und Kissen sollten über Winter trocken gelagert werden – in einer Auflagenbox, im Keller oder unter einer atmungsaktiven Schutzhülle. Eine Plane über dem gesamten Set schützt zusätzlich vor Schmutz und Moos.
Wie groß ist eine typische Ecklounge?
Eine Ecklounge für 5 Personen misst in der Regel ca. 220–260 cm je Seite. Dazu kommt der Couchtisch. Für die Planung mindestens 12–15 m² freie Terrassenfläche einkalkulieren.
Was sind modulare Loungesets?
Modulare Sets bestehen aus einzeln kaufbaren Elementen: Eckelement, Mittelelement, Abschlusselement, Hocker, Tisch. Sie lassen sich frei kombinieren – als gerade Reihe, als L-Form oder als U-Form – und bei Bedarf durch einzelne Module erweitern.
Worauf achte ich bei Lounge-Polstern?
Abnehmbarer, waschbarer Bezug, hohes Raumgewicht des Schaumstoffs (ab 30 kg/m³), wetterfestes Material (Olefin, Polyacryl). Quick-Dry-Füllung ist sinnvoll, wenn die Polster draußen bleiben sollen.
Wann ist der beste Zeitpunkt zum Kauf?
Die größte Auswahl an aktuellen Designs gibt es von Februar bis April. Wer auf Preisvorteile aus ist, kauft ab August.












