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OUTLIV. Gartenbank Floris 3-Sitzer Akazie & Stahl
OUTLIV. Gartenbank Hudson Teak & Aluminium
Gartenbänke – ein Platz im Freien, der bleibt
Eine Gartenbank ist kein Möbelstück, das man verschiebt, wenn Besuch kommt. Sie hat einen Platz – unter dem alten Apfelbaum, an der Hauswand, am Ende des Weges – und sie bleibt dort. Sie lädt ein, kurz zu sitzen, ohne Anlass und ohne Plan. Kaffee am Morgen, ein Buch am Nachmittag, ein Gespräch am Abend. Dafür braucht es nicht viel – aber die richtige Bank.
Auf einen Blick
- Wie viele Personen?
Pro Person ca. 50–60 cm Sitzbreite einplanen: 2-Sitzer ab 120 cm, 3-Sitzer ab 150 cm, 4-Sitzer ab 180 cm. - Welches Material?
Holz für natürliche Optik, Metall für Standfestigkeit, Polyrattan für Pflegeleichtigkeit, Kunststoff für maximalen Komfort ohne Aufwand. - Mit oder ohne Stauraum?
Sitztruhen bieten bis zu 277 Liter Platz für Kissen, Auflagen oder Gartengeräte – und sehen dabei genauso aus wie eine normale Bank.
Inhaltsverzeichnis
- Welche Art von Gartenbank passt zu mir?
- Materialien im Überblick
- Die richtige Größe
- Komfort: Sitzfläche, Lehne, Auflagen
- Worauf beim Kauf achten?
- Passende Ergänzungen
- Häufige Fragen
Welche Art von Gartenbank passt zu mir?
Klassische Parkbank
Rückenlehne, zwei Armlehnen, eine gerade Sitzfläche. Der Klassiker, der in jeden Garten passt. Manche Modelle haben in der Mitte der Sitzfläche ein kleines Klapptischchen – praktisch für zwei Gläser oder eine Kuchengabel. Für 2–4 Personen, aufrecht sitzen, klar definierter Platz.
Sitztruhe / Truhenbank
Unter der Sitzfläche verbirgt sich ein Stauraum – oft mit 200–300 Litern Fassungsvermögen. Kissen, Auflagen, Gartenspielzeug, Gartengeräte: alles griffbereit und aus dem Sichtfeld. Besonders sinnvoll auf Terrassen und Balkonen, wo kein separater Abstellraum vorhanden ist. Modelle aus Polyrattan oder Kunststoff sind oft wasserdicht – die Polster bleiben trocken.
Loungebank
Breitere Sitzfläche, tiefere Sitzhöhe, weiche Polster. Näher an einem Sofa als an einer klassischen Bank. Gut für alle, die draußen nicht sitzen, sondern wirklich entspannen wollen. Passt optisch gut zu Loungesets aus demselben Material.
Garteneckbank
Nutzt Ecken aus und schafft auf kleiner Fläche Platz für viele Personen. Ideal für L-förmige Terrassen oder Balkone. Oft mit Tisch kombinierbar. Gute Wahl für alle, die Gäste empfangen aber wenig Platz haben.
Baumbank
Halb oder ganz um einen Baumstamm herum – ein echter Blickfang im Garten. Für 3–5 Personen, schafft einen natürlichen, schattigen Sitzplatz. Einmal aufgestellt, bleibt sie meistens dauerhaft stehen.
Bank mit Tisch / Picknickbank
Tisch und Bank in einem Stück – manche Modelle lassen sich sogar durch Umklappen der Rückenlehne umbauen. Gut für Partys, für Kinder oder für alle, die Gartenmöbel flexibel nutzen wollen.
Friesenbank / Gartenbank mit Dach
Die norddeutsche Tradition: eine Bank mit überdachendem Rücken, der Wind und leichten Regen abhält. Oft aus massivem Holz, mit hoher Rückenlehne und rustikalem Charakter. Macht auch als Solitär-Möbelstück im Garten etwas her.
Schaukelbank / Hollywoodschaukel
Keine klassische Bank, aber dieselbe Grundidee: einen festen Platz im Garten schaffen, an dem man bleibt. Mit Dach besonders attraktiv. Für alle, die draußen keine Ruhe finden – bis die Schaukel läuft.
Materialien im Überblick
Holz (Teak, Akazie, Eukalyptus, Robinie)
Holz ist das natürlichste und wärmste Material für Gartenbänke. Harthölzer wie Teak, Akazie und Eukalyptus sind von Natur aus wetterfest, enthalten natürliche Öle und können ganzjährig draußen stehen. Mit der Zeit entwickelt sich eine silbergraue Patina – wer den Originalton erhalten will, ölt zweimal im Jahr. FSC-Zertifizierung zeigt nachhaltige Herkunft. Teakholz ist das langlebigste Hartholz und kann bei richtiger Pflege Jahrzehnte halten. Robinie ist die heimische Alternative – ebenfalls sehr robust und zunehmend beliebt.
Reinigung: Feuchtes Tuch mit milder Seife. Zweimal jährlich Holzöl oder Lasur auftragen.
Polyrattan
UV-beständig, wasserabweisend, formstabil – und optisch deutlich attraktiver als einfacher Kunststoff. Polyrattan aus Polyethylen sieht aus wie Naturgeflecht, verwittert aber nicht. In Kombination mit einem Aluminiumgestell leicht und standfest. Das bevorzugte Material für Loungebänke und Truhenbänke. Qualitativ gibt es große Unterschiede: hochwertiges Polyrattan bleibt auch nach Jahren farbecht; günstigere Varianten werden bei intensiver Sonneneinstrahlung brüchiger.
Reinigung: Lauwarmem Wasser und weichem Tuch. Bei Geflecht-Zwischenräumen weiche Bürste verwenden.
Metall (Aluminium, Stahl, Gusseisen)
Aluminium ist leicht, rostfrei und ganzjährig draußen einsetzbar. Pulverbeschichtung schützt die Oberfläche und hält die Farbe stabil. Gut für alle, die die Bank häufig umstellen oder auf dem Balkon nutzen.
Pulverbeschichteter Stahl ist schwerer und standfester – gut bei Wind und auf befestigten Untergründen. Kratzer in der Beschichtung sollten zeitnah mit Rostschutzspray behandelt werden.
Gusseisen ist massiv, unverwüstlich und optisch typisch für Parkbänke im nostalgischen Stil. Sehr schwer, kaum umzustellen – gut für dauerhafte Plätze im Garten.
Reinigung: Feuchtes Tuch, nach der Reinigung trocknen lassen.
Kunststoff
Günstig, leicht, pflegeleicht und in vielen Farben erhältlich. Wetterfest, UV-beständig, abwaschbar. Die wirtschaftlichste Wahl. Hochwertiger Kunststoff (z. B. Polywood) imitiert Holzoptik überzeugend und ist robuster als einfache Varianten. Einfacher Kunststoff wird bei dauerhafter Sonneneinstrahlung mit der Zeit spröder.
Reinigung: Abwischen oder abspülen.
Stein & Beton
Dauerhaft, wartungsfrei, kaum umstellbar. Für feste Sitzplätze im Garten, die sich nicht mehr verändern. Optisch stark, besonders in modernen oder mediterranen Gartengestaltungen.
Die richtige Größe
Die Faustregel: ca. 50–60 cm Sitzbreite pro Person.
- 2-Sitzer: ca. 120–140 cm Breite
- 3-Sitzer: ca. 150–180 cm Breite
- 4-Sitzer: ab ca. 200 cm Breite
Die Sitzhöhe liegt bei den meisten Gartenbänken zwischen 42 und 48 cm – vergleichbar mit einem Stuhl. Loungebänke sind tiefer (35–42 cm). Die Sitztiefe entscheidet über den Komfort: unter 45 cm ist es eng, ab 50 cm sitzt man entspannt.
Für den Balkon: kompakte 2-Sitzer ab 100 cm Breite oder Eckbänke, die Winkel ausnutzen.
Komfort: Sitzfläche, Lehne, Auflagen
Eine Bank ohne Polster ist bequem genug für kurze Pausen – für längeres Sitzen braucht es mehr. Sitzkissen mit wetterfestem Bezug aus Polyester oder Olefin sind die einfachste Lösung. Abnehmbare, waschbare Bezüge sind im Alltag ein großer Vorteil. Schnell trocknende Füllungen (Quick-Dry-Foam) sind sinnvoll, wenn die Kissen draußen bleiben sollen.
Die Rückenlehne sollte mindestens bis zur Schulter reichen. Ergonomisch geformte Sitzflächen mit leichter Wölbung sind deutlich angenehmer als flache Bretter. Armstützen machen das Aufstehen leichter und begrenzen gleichzeitig die Sitzfläche – wer die volle Breite nutzen will (z. B. zum Hinlegen), wählt eine Bank ohne Armlehnen. Höhenverstellbare Füße gleichen unebene Böden aus – ein kleines Detail, das im Alltag viel ausmacht.
Worauf beim Kauf achten?
Stabilität: Bei Holzbänken auf solide Verbindungselemente achten – gezapfte und gedübelte Verbindungen halten länger als verschraubte. Bei Metall: Wandstärke und Beschichtungsqualität.
Belastbarkeit: Viele Hersteller geben die maximale Belastbarkeit an – bei Familien mit Kindern ein wichtiges Kriterium.
Nachhaltigkeit: FSC- oder PEFC-Siegel zeigen, dass das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt.
Winterfestigkeit: Teak, Aluminium und Polyrattan können ganzjährig draußen bleiben. Einfacher Kunststoff wird durch Frost mit der Zeit brüchiger. Holz profitiert von einer Abdeckplane oder einem trockenen Lagerplatz über Winter.
Schutzhülle: Lohnt sich für nahezu alle Materialien – schützt vor Schmutz, UV-Strahlung und Moos, besonders bei längeren Schlechtwetterphasen.
Passende Ergänzungen
Sitzkissen und Auflagen erhöhen den Komfort erheblich – wetterfeste Bezüge, schnell trocknend, mit Reißverschluss zum Waschen. Eine Schutzhülle passend zur Bankgröße verlängert die Lebensdauer und reduziert die Reinigung zu Saisonbeginn. Wer eine Sitztruhe hat, lässt die Kissen direkt darin – kein Ein- und Ausräumen bei jedem Wetterwechsel. Ein kleiner Beistelltisch oder ein Klapptischchen ergänzt die Bank als Ablage. Im Balkonbereich eignen sich Hängevasen oder Blumenkästen am Geländer als grüner Rahmen.
Häufige Fragen
Welche Gartenbank ist am pflegeleichtesten?
Polyrattan und Aluminium sind die wartungsärmsten Materialien – abwischen genügt. Kunststoff ist ähnlich pflegeleicht, aber weniger langlebig bei dauerhafter UV-Belastung. Holz braucht zweimal im Jahr Öl oder Lasur.
Kann eine Gartenbank ganzjährig draußen stehen?
Teak, Akazie, Aluminium, Polyrattan und Gusseisen sind ganzjährig wetterfest. Eine Abdeckplane oder Schutzhülle verlängert die Lebensdauer zusätzlich. Einfacher Kunststoff wird durch Frost mit der Zeit spröder – lieber einräumen.
Was fasst eine Sitztruhe?
Gängige Modelle bieten zwischen 150 und 300 Litern Stauraum – genug für Sitzkissen, Auflagen, Gartenwerkzeug oder Kinderspielzeug. Modelle aus Polyrattan oder Kunststoff sind oft wasserdicht, sodass die Inhalte trocken bleiben.
Wie viel Platz brauche ich pro Person auf einer Gartenbank?
Als Faustregel gelten 50–60 cm Sitzbreite pro Person. Ein 2-Sitzer braucht mindestens 120 cm, ein 3-Sitzer mindestens 150 cm Bankbreite.
Was ist der Unterschied zwischen einer Gartenbank und einer Loungebank?
Eine klassische Gartenbank hat eine Sitzhöhe von 42–48 cm und eine aufrechte Sitzposition. Eine Loungebank sitzt tiefer (35–42 cm), hat breitere Sitzflächen und weichere Polster – näher an einem Sofa als an einer Bank.
Ab welchem Preis bekomme ich eine gute Gartenbank?
Einfache Kunststoff- oder Metallbänke gibt es ab ca. 50–80 €. Solide Holzbänke aus Akazie oder Eukalyptus starten bei ca. 120–200 €. Truhenbänke aus Polyrattan liegen zwischen 150 und 350 €. Teak-Bänke und Designmodelle beginnen ab ca. 250 € und können deutlich mehr kosten.












